Montag, 18. Juni 2018

Österreich stark - 63. Internationalen Finanzsportturnier in Bastia/Korsika

geschrieben von  Ulli Haizinger
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20 Stunden Busreise dauerte heuer die Anreise zum Internationalen Turnier auf die Insel Korsika. Alle Sportlerinnen, Sportler kamen müde aber wohlbehalten auf der „Insel der Schönheit“ an. Mit dem nächsten Tag starteten die Wettkämpfe nämlich, Fußball-, Tennis-, Tischtennis- und Schach auf höchstem sportlichem Niveau. Aufgrund des Austragungsmodus der vorsieht, dass jede Nation gegeneinander antritt, ist Spannung bis zum letzten Spiel gesichert.

Im Tischtennis erwiesen sich die Finanzsportler aus Ungarn, Frankreich, Deutschland und Luxemburg leider als übermächtig sodass trotz einzelner herausragender Leistungen letztendlich nur ein fünfter Platz erreicht werden konnte.


Besser lief es im Schach, wo sich das österreichische Gespann Gerhard Tober und Franz Rechberger mit nur einem Punkt Rückstand auf den dritten Rang schließlich an vierter Stelle im Endklassement wiederfanden.


Erfreulich positiv verlief das Tennisturnier. Hier erwies sich Gerhard Kauschitz einmal mehr als einsatzfreudiger Kämpfer und Matchwinner gegen starke Einzelspieler. Er legte damit den Grundstein für den dritten Rang.


Nach der „vornehmen Zurückhaltung“ (und dem letzten Platz) beim Heimturnier 2017 in Schielleiten war das Fußballteam rund um Coach Hannes Pleva heuer nicht zu bremsen. Die junge Mannschaft konnte sich von Spiel zu Spiel steigern und fand sich letztendlich im Finale wieder. Durch ein Goldtor von Marcel Lenzbauer gelang der Sieg gegen Deutschland und nach fünf Spieltagen stand der Turniersieg für Österreich fest. Dank der homogenen Mannschaftsleistung sowie der Topform von Tormann Michael Schett, der mit zwei gehaltenen Penaltys im Elfmeterschießen gegen Ungarn und einigen Glanzparaden im Finale maßgeblich am Erfolg beteiligt war, ist dieser als höchst verdient zu bezeichnen.

Aufgrund der Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen erreichte Österreich den erfreulichen zweiten Platz in der Gesamtwertung, der im Rahmen der Siegerehrung entsprechend bejubelt wurde. Es zeigte sich einmal mehr, dass nicht nur sportliche Einzelleistungen sondern vielmehr das Miteinander, der gegenseitige Respekt und der Teamgedanke zählen und zum Erfolg führen. Österreichs bunt gemischter Delegation (Kolleginnen und Kollegen aus allen Bundesländern waren im rot-weiß-roten Team vertreten) gelang es eindrucksvoll, diese Philosophie und den Grundgedanken des Internationalen Finanzsportturniers umzusetzen.


2019 findet diese Europameisterschaft der Finanzsportler in Luxemburg statt und von Seiten des Vorstandes der Sportvereinigung Finanz ergeht an dieser Stelle der aufrichtige Dank an die zuständigen Ansprechpersonen und Verantwortlichen im BMF, die die Teilnahme Österreichs befürworten, ermöglichen und unterstützen!

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